Einstiegsseminar Gewaltfreie Kommunikation

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Einstiegsseminar Gewaltfreie Kommunikation2018-11-25T13:59:53+00:00

Über Gewaltfreie Kommunikation

Dr. Marshall B. Rosenberg hat die Gewaltfreie Kommunikation entwickelt. Dr. Rosenberg war Psychologe, ein international anerkannter Konfliktmediator, Gründer und Direktor des gemeinnützigen Center for Nonviolent Communication.

Bereits in den 70er Jahren entwickelte er das Modell der Gewaltfreien Kommunikation, eine Sprache von Mensch zu Mensch. Eine Sprache die die Bereitschaft zur Kooperation fördert.

Sein Konzept wird inzwischen, nachdem er seine Seminare in mehr als 60 Ländern anbot, in Familien, Schulen, Therapie, Psychotherapie und Beratung, Organisationen und Firmen, Gefängnissen u.v.m. verbreitet. Selbst bei verfeindeten Volksgruppen greift man auf die Gewaltfreie Kommunikation zurück.

Die Gewaltfreie Kommunikation als Konfliktlösungsmodell

Die Gewaltfreie Kommunikation gilt als Konfliktlösungsmodell. Ihr großes Potential wird im Bereich der Prävention gesehen. Sie ist wesentlich mehr als eine Methode. Sie ist ein Lebensmodell in dessen Mittelpunkt die einfühlsame Verbindung zu sich selbst und zu anderen steht.

Bei der Gewaltfreien Kommunikation geht es nicht darum, Menschen zu ändern, sondern zu schauen was in mir und im anderen lebendig ist und zu erkennen wie es uns damit geht. Es geht darum, Verantwortung für das was man sagt und macht zu übernehmen und unserem gegenüber das Gleiche zuzugestehen. Es ist vielleicht nicht immer einfach die Verantwortung für sich zu übernehmen, aber anders betrachtet kann es ein wertvolles Geschenk sein. Wir können es als ein Zeichen von Vertrauen betrachten. Aber nicht nur, wenn jemand Verantwortung für sich übernimmt, sondern auch wenn unser Gegenüber uns selbst zugesteht Verantwortung für uns zu übernehmen. Natürlich ist es nicht immer angenehm die Verantwortung zu übernehmen, aber es schafft auch Gleichwertigkeit und eine gewisse Art von Freiheit.

Schlüsselunterscheidungen

In der Gewaltfreien Kommunikation gibt es einige Schlüsselunterscheidungen, welche für Klarheit sorgen und zu einem gegenseitigen tieferen Verständnis führen. Wenn wir ein tieferes Verständnis von unserem Gesprächspartner haben, dann können wir nachempfinden, was ihn antreibt. Wir überprüfen ob wir in dieser Situation genauso gehandelt oder das gleiche gesagt hätten. Wenn wir dies für uns geprüft haben, können wir Empathie empfinden und auch zeigen. Selbst wenn wir vielleicht nicht genauso reagiert hätten, kann es durchaus ausreichen, wenn wir es kognitiv nachvollziehen können. Wir müssen mit der Handlung an sich nicht einverstanden sein und gleichzeitig Verstehen wir diese, weil wir die Gefühle kennen, wenn ein Bedürfnis erfüllt oder nicht erfüllt ist.

Jeder Mensch kennt das Gefühl, wenn sein Bedürfnis z.B. nach Nahrung, Schlaf oder Sicherheit z.B. nicht erfüllt ist. Dies verbindet uns miteinander und schafft Verständnis. Nehmen wir nun unser Bedürfnis in die eine Hand und das Bedürfnis des anderen in die andere Hand und halten sie wie eine Waage vor uns. Wie entscheiden wir uns? Welchem Bedürfnis gestehen wir nun mehr Gewicht zu? Jetzt da wir nachvollziehen können, wie der andere sich fühlt, weil er gerade Hunger hat oder müde ist? Was glauben Sie wie sich eine Verbindung zu Ihrem Partner oder Ihrem Kollegen anfühlt, wenn er Sie wirklich versteht?

Die Gewaltfreie Kommunikation geht hier noch einen Schritt weiter. Sie bietet uns die Möglichkeit in Form der Bitte zum Wohlergehen anderer aktiv beizutragen. Schaffen wir es dann auch noch in dieser Verbindung der Gleichwertigkeit zu bleiben, können wir zu einem gemeinsamen Konsens kommen, bei dem niemand auf die Erfüllung seines Bedürfnisses verzichten muss.

Wäre dies nicht in jeder Art von Beziehung ein Gewinn?

Einsteigerseminar zur Gewaltfreien Kommunikation

Auf Basis unserer Interpretation der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

Die Gewaltfreie Kommunikation bietet Ihnen einen Einblick in eine besondere Art der Kommunikation. Mit Ihnen selbst und auch mit anderen. Es heißt: „Worte verletzen mehr als Taten“. Doch selbst wenn wir wütend sind, wissen wir tief in uns genau, dass z.B. hinter dieser Wut sich etwas ganz anderes verbirgt. Denn von Natur aus ist unser sehnlichster Wunsch, zum Wohlergehen anderer beizutragen. Aber was ist mit dem, was hinter unserer Wut steckt? Es sind unsere Bedürfnisse. Also z.B. gehört werden (mit dem was uns wichtig ist) oder Autonomie, Wertschätzung oder ähnliches.

Im Einführungsseminar betrachten und erproben wir die Art der gewaltfreien Kommunikation. Einer wertschätzenden und bedürfnisorientierten Sprache von Mensch zu Mensch.

Sie werden sich mit dem 4-Schritte-Modell, dem Herzstück der Gewaltfreien Kommunikation, vertraut gemacht haben und es im Alltag bereits anwenden können. Sie werden wichtige Schlüsselunterscheidungen in Bezug auf Gefühle, Bedürfnisse und Haltungen kennengelernt und eine neue Sichtweise auf die Entstehung von Konflikten gewonnen haben.

Das Einstiegsseminar ist Grundvoraussetzung zur Teilnahme an einem Themenseminar.

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Ihr Nutzen

Für die eigene Persönlichkeit

  • Empathie und Selbstempathie empfinden auch in schwierigen Situationen
  • Freiheit, da Sie jetzt nur noch Verantwortung für das was Sie sagen und tun übernehmen
  • Flexibilität im eigenen Verhalten erweitern, da die Dinge von einem anderen Blickwinkel betrachtet werden
  • Einfühlsame Beziehungen schaffen von Mensch zu Mensch
  • Sie beginnen eine noch wertschätzendere Haltung für sich und andere zu entwickeln

Als Führungskraft & Unternehmer

  • Mit Kunden, Kollegen und Mitarbeitern ein positives Arbeitsklima fördern
  • Über Sozialkompetenz führen
  • An Konflikten beiderseits wachsen
  • Intrinsische Motivation durch Verstehen und Beteiligung

Ein weiterer Vorteil für Sie

Durch die Arbeit an Ihren persönlichen Themen,
können Sie das Gelernte direkt in die Praxis umsetzen.

Wera Keller
  • Staatlich anerkannte Erzieherin
  • Fachkraft für Frühpädagogik
  • Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (nach eigener Interpretation)
  • NLP Trainerin
  • Trainerin für Entspannungsverfahren und Reflexintegration
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Inhalte des Einstiegsseminars für Gewaltfreie Kommunikation

Die folgenden Schlüsselunterscheidungen erleben wir im Einsteigerseminar. Anhand persönlicher Beispiele aus Ihrem Alltag gehen Sie damit erste konkrete Schritte in der Anwendung der Gewaltfreien Kommunikation.

Methode oder Haltung
Es gibt einen Unterschied zwischen der Gewaltfreien Kommunikation als Methode oder als Haltung. Als Methode benutzen wir die 4 Schritte und versuchen diese genau einzuhalten. Als Haltung liegt unser Augenmerk darauf, eine Verbindung zu unserem Gegenüber herzustellen.

Schuld / Entschuldigen
Wir entschuldigen uns, wenn wir etwas falsch gemacht oder jemanden verletzt haben. Aber wer stellt die Schuld fest? Wer bestimmt, dass wir uns entschuldigen müssen? Geht es dem anderen oder uns danach wirklich besser? Sind wir nach einer Entschuldigung frei von Schuld oder von der Tat selbst?

Macht mit oder Macht über
Was bedeutet es für uns Macht zu haben? Wann sind wir in der Lage Macht zu teilen? Geht das überhaupt? Sind Sie in der Position Macht zu teilen? Was kann das für Ihre Beziehungen bedeuten?

Wissen was der andere denkt oder eine Vermutung anstellen
Wir können nicht wissen was der andere denkt. Wir können aber eine Vermutung anstellen und nachfragen ob wir damit richtig liegen. Wir nehmen dem anderen möglicherweise ein Stück seines Erlebens, wenn wir der Meinung sind zu wissen was in dem anderen vorgeht. Vor allem, wenn unser vermeintliches Wissen nicht in Resonanz geht mit dem was der andere tatsächlich fühlt.

Wer war Dr. Marshall B. Rosenberg?

Dr. Rosenberg war Psychologe, ein international anerkannter Konfliktmediator, Gründer und Direktor des gemeinnützigen Center for Nonviolent Communication. Bereits in den 70er Jahren entwickelte er das Modell der Gewaltfreien Kommunikation, eine verbindende Sprache von Mensch zu Mensch.

„Wenn ich auch nur denke, dass der andere etwas falsch gemacht und mich verletzt hat, wird meine Energie und Kraft vom Verstehen abgelenkt und geht in die Richtung: Er hat mir weh getan und verdient Strafe.“
 – Marshall B. Rosenberg

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